Chris Bastian
"Hoffentlich hat jeder Mensch das Glück, etwas kennenzulernen, das seinem Leben eine Richtung gibt. Manche von diesen Dingen sind nur wichtig für eine Zeit, manche ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben...und später bist du sehr dankbar dafür."
Irgendwann in jungen Jahren gab es für Chris erste Begegnungen mit Kulturexporten aus fernen Ländern: Das eine kam über per TV / Kino aus China, das andere auf Vinyl aus Jamaika. Dank dieser Medien hat Chris schon als Jugendlicher eine Leidenschaft für Kung Fu und für Reggae entwickelt.
Und bei beidem war für ihn die Frage: „Wie zur Hölle macht man das ?“
Chris liebt Dub-Reggae, aber sein Herz schlägt für Vocal-Trios wie Culture, Itals oder die Abyssinians, und natürlich allen voran die Wailers. Zu seinen Lieblingsalben zählen Bunny Wailer's "Blackherart Man", Abyssinians mit "Forward On To Zion" oder "Cumbolo" von Culture. Aber eigentlich began für ihn alles mit Bob Marley's "Babylon By Bus"...
Er fing an, sich immer mehr für die Kultur und Lebensphilosophie zu interessieren, und damit auch die Art und Weise zu leben, die sich hinter Reggae / Rastafari und Kung Fu verbarg.
Chris ist seit 1984 meist als Schlagzeuger und manchmal als Sänger mit verschiedenen Reggaebands unterwegs. Im Rahmen seines Kulturpädagogik-Studiums schrieb er später seine Diplomarbeit mit dem Thema: „Gegenüberstellung von jamaikanischen und deutschen Reggae".
"Beides, Kung Fu oder Rasta, sind ein Weg, sein Leben positiv zu leben!"
Chris gründete 1984 mit Freunden die Reggaeband „The Crucial", die in wechselnden Formationen mehrere 100 Konzerte im In- und Ausland absolvierte. Arbeitete auf der Bühne und im Studio mit den Reggaebands „The Special Request“, „Radication Squad“, "Savage", „Baye Faal", und befasste sich ausgiebig mit dem jamaikanischen Patoisgesang und arbeitet gelegentlich mit "seinem Weggefährten aus alten Tagen" Hene als Dozent für Reggae-Workshops.
Aktuelle Bands: "Whoopee Tayoh", "Skamones"
Zitat: Ohne Kung Fu und den Reggae wär mein Leben nicht so verlaufen, wie es glücklicherweise gelaufen ist. Die für mich wichtigste Aussage des Reggae ist:
LIVLEY UP YOURSELF
'CAUSE JAH LIVE !