Die Bandgeschichte
Fr, 07/20/2007 - 10:51 – administrator
1990 löste sich die Braunschweiger Reggaeband „The Dudes“ (Martina: Bass, Micha: Drums) auf. Deren Sänger Patrick Gomomo mußte nach Südafrika zürückkehren, da er aus Deutschland ausgewiesen wurde. Ein paar Monate später fanden für zunächst nur eine Party Martina, Micha, Papaman (Git, Voc), Tom (LeadGit,Voc), Ulli Kleinfeld (Key, Sax) und Nicki (Voc) zusammen. Wir spielten Reggae- und Skasongs von Jimmy Cliff, Bob Marley, den Specials und anderen.Die Musik begeisterte Publikum und Akteure und bald darauf probten wir an eigenem Material aus der Feder von Papaman.Es folgten weitere Konzerte; Aufnahmesessions: Uwe Gelowik stieg als neuer Keyboarder ein. Bei einem Konzert der Wailers Band trafen wir Beate Zacher, die wir als Jazzsängerin kannten, beim gemeinsamen abtanzen. Als bald darauf Nicki die Band verläßt, mußten wir nicht lange überlegen.Die bis heute funktionierende Arbeitsweise konnte sich nun entwickeln: Beate und Papaman komponieren die Grundsongs und stellen sie in Akustikgitarren Versionen vor. Auf der Basis von ausgedehnten Sessions und Riddim Studien der ganzen Band, arrangiert Tom weiter.In dieser Besetzung spielten wir 1995 die erste CD ein. Wir mieteten uns in einem Tagunghaus in der Asse, einem malerischen Höhenzug bei Braunschweig, ein. Dort gaben wir 4 Akustik- und 4 Rockkonzerte, die wir mit zwei gekoppelten 8 – Spurkasettenrekordern mitschnitten. Später, im Studio kamen noch verschiedene Overdubs und einige Gastmusiker (Tachi, MC Rene, Nils Wogram, George Bishop u.a.) dazu.Die fertige CD wurde „International Riddim“ getauft und 1996 im Schlucklum abgefeiert.Keyboarder kamen und gingen: zunächst Tom Wolter,gefolgt von Martin Regener, dann für mehrere Jahre Markus Schmidt (Boomshop). Micha wechselte vom Schlagzeug zu den Pecussions. Er hatte sich in den letzten Jahren zu einem wahren Djembe-As entwickelt. Wir spielten einige Zeit akustisch, vermißten jedoch bald den Rock Reggae. Ein neuer Reggaedrummer musste her. Nach langer Suche fanden wir Chris. Das war 1999.Mit neuem Sound und neuer Energie feilten wir weiter an unseren Songs. Bei einigen Konzerten sind Cappuccino und Tachi, die beiden Rapper der Jazzkantine dabei und seit dem immer wieder gern gesehene Gäste. Eine Whoopee Tayoh Version des Songs „No Secrets“ erscheint 2001 auf Cappuccinos gleichnahmiger Maxi.2000 finden neue Aufnahmen statt, die zweite CD wird geplant. In dieser Zeit verlässt Markus die Band, und es beginnt wiedermal die Suche nach einem Keyboarder. Die Rettung kommt mit Hene, einem Freund und langjährigen Bandcollegen von Chris. Hene, bei uns Keyboarder und überhaupt begeisterter Reggaemusiker, steigt 2001 bei Whoopee Tayoh ein. Seitdem ist die Besetzung konstant. Endlich konnten wir uns wieder entspannt dem Reggae widmen.Im Herbst 2003 traf sich die Band für eine Woche, um Songs aufzunehmen. Dazu wurden wieder die Räume in der Asse gemietet und ein Aufnahmestudio eingerichtet. Dieses mal mit erheblich besserem Equipment. Seit dem haben wir, insbesondere Tom und Hene in liebevoller Detailarbeit die Songs produziert. Leadgesang und Chöre wurden aufgenommem, alles Mögliche wird neu eingespielt, hier und da kommen Gastmusiker dazu. Die letzten Tracks sind in Arbeit und wir alle sind schon ganz heiß auf diese CD.Es gibt noch viele Songs, die unbedingt aufgenommen und auf die Bühne gebracht werden müssen. Die Quelle neuer Musik sprudelt unermüdlich. Unsere Freundschaft und die Liebe zum Reggae führt uns weiter und zeigt uns den Weg. Whoopee forever!